ERFINDUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT: REVOLUTION DER ROBOTER

…. und noch kurze Zeit eine erschreckende These zum Thema Robotik auf N24
Empfohlen von TVTODAY heute | 21:05-22:05 | N24
Bestimmt findest du dies auch in der mediathek. Unbedingt anschauen. Unbelievable.
Leo: Ja, vielen Dank an die Leserin! Ich habe diese Doku heute in der N24 Mediathek gefunden und sie mir angesehen, ich kann sie nur empfehlen. Diese 45 min Doku führt uns eine mögliche nahe Zukunft vor. Dramatische Veränderungen für den Menschen lassen schauern. Roboter an der Grenze zur Ebenbürtigkeit zum Menschen. Sie werden Bewusstsein, vielleicht ein anderes als unseres, entwickeln. Wenn sie uns in Sachen Intelligenz nicht vielleicht sogar überflügeln. Die Technische Singularität kommt näher. Nur, was dann?
Dieses Thema der Singularität wird uns noch mehr beschäftigen, auch auf diesem Blog.
Der Leser möge sich selbst ein Bild machen. Wer die Sendung auf der Mediathek nicht versäumen will, sollte sich beeilen. Der Film steht noch 28 Tage zur Verfügung.
Zu diesem Themenkomplex gibt es auch eine Vielzahl empfehlenswerter Literatur. Ich werde demnächst einen speziellen Beitrag auf der BÜCHERSEITE einstellen.

Trailertext:

Was macht den Unterschied zwischen Mensch und Maschine aus? Die Erforschung unseres Gehirns schreitet stetig voran. Neben der Medizin profitiert auch die Roboter-Technologie von deren Erkenntnissen, die komplexen Strukturen des menschlichen Verstands dienen ihr als Vorbild. Welche Vorteile könnte diese Technik für unseren Alltag bedeuten? Golden Globe- und Emmy-Gewinner James Woods klärt auf, ob sich unsere physischen Fähigkeiten durch elektronische Implantate optimieren lassen.

Habe einzelne Filmclips von James Woods auch auf YouTube entdeckt; wenn mich nicht alles täuscht, ist dieser Zusammenschnitt auf N24 schon 3 Jahre alt.

Filter Lesung mit neuem Gesicht

… und Struktur. Ich habe das übernommene alte Blog-Design modernisiert, um das Lesen und Navigieren zu vereinfachen. Der Blog passt sich nun auch unterschiedlichen Bildschirmgrößen (großer Bildschirm, Tablett, Smartphone, je nach Nutzung) responsiv an.

Die Bücherseite und die Leserecke „wanderten“ unter die Beitragsrubriken (linke Seitenleiste), um dort Chronologie und Einzelkommentierung zu ermöglichen.

Ergänzt wurde die Rubrik Leo’s Kommentare.

Eine neue rechte Seitenleiste bietet zusätzliche, allgemeine Informationen.

Die Filterlesungsbeiträge werden ab sofort einzeln gepostet, um evtl. Kommentierungen direkt zu adressieren. Dasselbe Prinzip gilt für Leseecken- und Kommentarbeiträge.

Standardmäßig werde ich einmal die Woche Beiträge posten; je nach verfügbarer Zeit auch bereits unter der Woche. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Lesens werden die gefilterten Beiträge der Woche den Wochen-/ Erscheinungstagen zugeordnet. Der Leser hat also die Möglichkeiten:

  • den Blog vom Start weg hintereinander durchzulesen (chronologisch rückwärts)
  • sich aus der linken Rubrikenleiste ihn besonders interessierende Themenbereiche herauszupicken
  • oder auf der rechten Leiste im Kalender sich die Beiträge eines Tages auszuwählen. (Tage, die Beiträge enthalten, sind farbig gekennzeichnet; durch einfachen Klick auf den Tag werden die Beiträge selektiert und angezeigt).

Auf den „medienfreien“ Sonntag werde ich jeweils die Leserecke, Kommentare und die Bücherseite terminieren. Somit können Leser, die gerne Leserbriefe lesen oder sich für ausführlichere Kommentare  (vielleicht auch als Sonntagslektüre :-)) begeistern, mit einem Klick auf den Sonntag im Kalender diese Beiträge selektieren.

Die Informationsmail über neue Beiträge auf dem Blog werde ich noch ein letztes Mal versenden, dann diesen Service in der Breite einstellen. Viele Leser haben sich bereits Browser-Lesezeichen gesetzt oder sich beim Blog als Follower eingetragen und werden so mit automatischer Informations-Mail bei neuen Beiträgen versorgt.

Allen, die diese beschriebenen Möglichkeiten nicht nutzen wollen oder können, biete ich an, die persönliche Informations-Mail bei neuen Beiträgen fortzuführen. Ich bitte hierfür um kurze Mail-Anforderung zum Neuaufbau eines Verteilerkreises.

Nun aber Schluss mit dem ermüdendem Technikkram, schließlich werden News aus der digitalen Welt mit Spannung erwartet.

Rückmeldungen, wie das neue „Gesicht“ des Blogs beim Leser ankommt, sind wie immer willkommen.

Leonardo

P.S.: Das neue Design entstand auch aufgrund einiger Hinweise aus dem Leserkreis. Dafür meinen herzlichen Dank.

Filter Lesung als „zweite Chance“

Hallo Rudolf,

nun – am fortgeschrittenen Sonntagabend – habe auch ich es endlich mal geschafft, einen „Kurzbesuch“ bei ENDSPIEL: FILTER-LESUNG zu machen. Die Seite hat mich schlichtweg „erschlagen“. Ich kann mir momentan nur schwer vorstellen, wie ich gegen die Artikelflut anlesen soll (zumindest im Moment noch nicht).

Meine erste Erkenntnis aus den angebotenen Artikeln: Sonntagabend ist der total falsche Zeitpunkt für einen Erstbesuch dieser Seite.

Zweite Erkenntnis: digitaler „Fortschritt“ betrifft viel mehr Gebiete, als ich bisher gedacht hätte. Das Abendblatt beziehen wir ja auch (noch), aber mir gefällt diese Zeitung grundsätzlich nicht, weil sie viel zu oft meint, in ganz bestimmte Richtungen politisch Stimmung machen zu sollen. Dementsprechend habe ich auch diese Artikel nicht gelesen, die FILTER-LESUNG ist also sozusagen eine „zweite Chance“. Zugriff auf die Zeit habe ich seit meinem Studium nicht mehr.

Auch ich stehe dieser schönen neuen digitalen Welt überaus kritisch gegenüber. Natürlich gibt es auch positive Seiten (z.B. war es sicherlich niemals einfacher, sich umfassend zu unendlich vielen Themen zu informieren), aber trotzdem überwiegen für mich deutlich die Punkte, von denen ich nicht weiß, was eine digitale Aktivität meinerseits für Konsequenzen durch andere Seiten nach sich ziehen könnte … (und deswegen „weigert“ sich mein Unterbewusstsein wahrscheinlich seit Jahren, dass ich mein Smartphone in dem Umfang benutze, wie es „sich gehört“, was dazu führt, dass ich es ständig zu Hause vergesse, oder – wenn ich es nicht vergesse – mit großer Wahrscheinlichkeit der Akku leer ist …).

Auf jeden Fall befindet sich der Link zu deiner Seite – für den jederzeitigen schnellen Zugriff – jetzt in meiner Lesezeichen-Symbolleiste.

….

Leo: Vielen Dank! „Zweite Chance“ finde ich gut. Ich werde mich bemühen, stets an der Lesbarkeit und Reduzierung der Informationsflut flexibel zu arbeiten.

Kleine Kurskorrektur und Filterwechsel! (Wo 2)

Zunächst herzlichen Dank für die unerwarteten, vielfältigen Rückmeldung  auf den Restart meines Blogs! Es hat mich riesig gefreut, bitte weiter so! Jeder Schreiber, Texter, Autor freut sich natürlich über Rückmeldungen seines Publikums.

Ergänzende Hinweise, Links und eigene Erfahrungen wurden übermittelt.  Dies veranlasst mich, eine separate Leserecken-Seite einzurichten, wo ich diese Zusatzinformationen der Leser publizieren möchte, damit alle was davon haben. Vielleicht trägt dies auch zum allgemeinen Gedankenaustausch bei.
Viel Lob und Interesse an dem Kernthema kamen da zum Ausdruck, aber auch Besorgnis „bei allem Respekt, wie lange ich das Begonnene (wegen des durchaus richtig eingeschätzten Aufwandes) durchhalte“. Und nach der zurückliegenden Woche muss ich zugestehen, dass diese Besorgnis durchaus berechtigt ist, denn ich habe erfahren, dass die Dynamik, die Zunahme der Themen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Das ist selbst im Wochenrhythmus zu verspüren. Dies gilt es, geeignet zu berücksichtigen, sonst kann ich meine „Begleitung der wachsenden Digitalen Welt“ auf die Dauer tatsächlich nicht leisten. Um dieser Gefahr zu begegnen, habe ich mir folgendes überlegt:

1. tunlichst keine Ausweitung der Quellen (Abendblatt und Zeit), schon gar nicht Recherchen im Netz, wo es wahrscheinlich 100.000 und mehr Watchblog-Seiten gibt mit ähnlicher Zielsetzung. Das würde zum Ertrinken in der Informationsflut führen.
(dies gilt für mich, was jedoch die Leser nicht hindern sollte, auf das eine oder andere „Gruselthema“, das Ihnen im Netz begegnet, ergänzend hinzuweisen.)

2. Aufgrund der Wachstumsrate der anrollenden Digitalisierungswelle  muss und werde ich meinen „Filter“ nicht starr, sondern flexibel halten. Das heißt die „Filtergröße“ ist ggf. wöchentlich neu zu justieren, sprich das Filterraster gröber zu bestimmen, um mehr „Sand“ ablaufen zu lassen, damit nur die größeren „Perlen“ im Filter verbleiben. Das entspannt die Sache für mich, aber auch für den Leser.
Das Kernthema meines Blogs wird obsolet werden, wenn die Digitalisierung unseren Alltag überbestimmt. Möglicherweise geschieht dies bereits in 2017, wenn diese Themen alle Kanäle, alle Talkshows, usw. belegen.

3. Gelegentliche, umfangreichere Kommentare, Exkurse werde ich auf einer noch einzurichtenden Kommentarseite für Interessierte ablegen, um die wöchentliche Hauptseite schlank zu halten.

Weitere Vorschläge seitens der Leserschaft sind willkommen.

NEU EINGERICHTET:

  • LESERECKE
  • DIE BÜCHERSEITE
    Was wäre eine website von mir ohne eine eigen Bücherseite?
    Hier werden sporadisch Bücher und Autoren vorgestellt mit Bezug zu den Filterthemen, aber auch nach und nach allgemeine Autoren-/ Buchempfehlungen. Denn auch hier ist bei den mehr als 100.000 Neuerscheinungen im Jahr ein „Filter“ hilfreich. Und ein Autorenkalendarium soll durchs Jahr begleiten. Die vorgestellten Bücher können natürlich auch, sofern sie in meinem Antiquariatsbestand sind, bei Interesse bezogen werden. Kurze Mail genügt.

Nächste Woche wird der Prolog kürzer, versprochen!
Nun viel Vergnügen bei der Filter-Lesung

Leonardo

Für die Bücherliste …

lese ich gerade passend zu diesem Beitrag im Blog:

“ WAZ zum Thema Drohnen: eine CM fliegt in das Zielgebiet, wirft ein paar hundert intelligente Minidrohnen (Hummelgröße) samt Gesichtserkennung ab, die genau “den“ Feind suchen, finden und ihm z.B. Anthrax in die Nase sprüht.”

ZERO von Marc Elsberg (Roman)

Die ersten Seiten schildern ein “Pseudoattentat” auf den US-Präsidenten mit Mini-Drohnen, die nur per Video die Schrecken der Präsidentenfamilie und die Machtlosigkeit der Sicherheitsmannschaft in YouTube übertragen, um alle zu blamieren.
(Leser-Mail, 15.1.2017)

Leo: vielen Dank für den Hinweis! Marc Elsberg ist ein gutes Beispiel für immer mehr Autoren, die unsere Blogthematik als Basis für ihre Prosawerke heranziehen. Ich habe Elsbergs bisher erschienenen drei Romane mit großem Interesse gelesen und war  erstaunt, wie nahe an der Gegenwart seine SF-Visionen sind. Vor kurzem konnte ich den Autor bei einer Lesung in Hamburg erleben. Da berichtete er über seine eigene Verblüffung, wie schnell seine Zukunftsprojektionen doch im gegenwärtigen Alltag erscheinen.
Ich werde auf der BÜCHERSEITE noch ausführlicher auf Elsberg und andere (wie z.B. Daniel Suarez) eingehen.

…Insofern bin ich gespannt, an welchen Stellen wir unsere Schnittmengen entdecken?

Leo: Mit Sicherheit gibt es Interessensschnittmengen. Eine, die ich im Moment sehe, ist die Digitalisierung der Finanz-/ Börsenbranche, da sie auf Katastrophenkurs fährt. Die Börsen sind ziemlich „kaputt“. Der Mensch wird immer mehr ausgekoppelt; 70-80% der Aktivitäten werden bereits durch immer intelligentere Arithmetiken beherrscht, die sich gegenseitig wirtschaftsbekriegen. Auf Sicht entgleitet das unserer menschlichen Kontrolle. Wir können nicht hoffen, dass diese Konsequenzen erst Nachfolgegenerationen ereilen. Aufgrund der exponentiellen Kurven, die all diesen Prozessen zugrunde liegen, passieren diese disruptiven Wandlungen zu unseren Lebzeiten. Und wir befinden uns im aufsteigenden Knick, nicht auf der langen Geraden, d. h. die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt gleichfalls exponentiell zu.

Zweitens wird die steigende technologische Vormachtstellung und jetzt auch noch Trump zu ausweitenden Missbräuchen in Sachen Überwachung, politischer Erpressung und Unterdrückung führen.
Drittens und für mich die größte Bedrohung liegt im Zulaufen auf die technologische Singularität (wir schaffen etwas, was intelligenter ist als wir) und die Folgen daraus sind sehr unbestimmt.
Generell verspricht die Digitalisierung der Wirtschaft, unseres Lebens paradiesische Zustände, aber was wir sehen, spüren, und erleben, ist eher eine zweite Vertreibung daraus.

Leser: einverstanden! Problem erkannt! Aber (und das ist für mich viel wichtiger), was ist die Lösung? Für die Gesellschaft, aber auch für jeden Einzelnen? Die verheerenden Folgen der Digitalisierung der Finanzmärkte ließen sich ja relativ einfach einschränken, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen verändert werden. Da fällt mir zuallererst der Sekundenhandel ein – für wen oder was ist das eigentlich nützlich? Back to the roots!

Und wenn die Verknüpfung zwischen privaten Banken und den Staaten so stark sind, dann müssen die Banken (wie bei Unternehmenskrediten auch) die Konsequenzen tragen. Allein! Ohne Steuerzahler! Der Weg dahin ist lang und sehr steinig. In Italien würde das zu riesigen Verwerfungen führen. Nur, wenn keiner damit beginnt, dann platzt tatsächlich irgendwann eine Blase, die größer ist als alles andere vorher. Das wird nicht nur Europa aus der Bahn werfen.
Also, was tun? Gold, Immobilien, Nahrungsmittel…?
Leo: die Frage „was tun?“ stellt sich bei vielen Themen dieser Digitalisierungsdebatte, denn nicht nur der Finanzbereich wird kritisch. Da gibt es noch viel Diskussionsstoff.