Bundespolizei plant an Grenze die Überwachung per Video

Politik: „Vollautomatische Video-Überwachungssysteme sollen auch in Deutschland angewendet werden. Sie lesen die Kennzeichen und gleichen sie mit Fahndungsdateien ab.“
(HA, 26.1.2017)

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Daten essen Seele auf

Politik: „Die Digitalisierung wird zur industriellen Revolution. Doch es fehlt eine gesellschaftspolitische Antwort, kritisieren ein Informatiker (Manfred Brot) und ein Philosoph (Richard David Precht).“
(Die Zeit, N° 5, 26.1.2017)

Leo: Umfangreicher und -wie ich meine- wichtiger Artikel zur beobachteten Rezeption der digitalen Entwicklung durch die Gesellschaft. Fragen, die offen bleiben:

„Warum entwerfen wir kein positives Zukunftsszenario? Warum zeigen wir nicht, wie aufgrund der Möglichkeiten der der Digitalisierung eine neue Form der Gesellschaft, Wirtschaft und Lebensführung entstehen kann?…“

Schlussabsatz, dem ich mich voll anschliesse:

„Die Digitalisierung wird sich fortsetzen, in rasendem Tempo. Man kann sie nicht aufhalten, nur gestalten. Sie wird unser Leben nicht einfacher machen. Aber sie könnte die Zukunft lebenswert werden lassen. Scheitern oder Gelingen – das ist keine technische, sondern eine politische Frage. Es liegt an uns.“

Ich bin überzeugt, jeder einzelne kann etwas tun. Durch Kommunikation. Aktionen, Bewegungen, Überzeugungen, Richtungsänderungen entstehen stets aus kleinen Anfängen.

mehr Lesen? weiterführende Links: Precht

Ein Bild von einem Gedicht

Literatur: „Im Internet entsteht ein neuer Dichtertypus: der Instagram-Poet“.
(Die Zeit, N° 5, 26.1.2017)

Leo: Überraschend tauchen ausgerechnet auf Instagram, das eine social platform zum Publizieren und Teilen von Fotos ist, vermehrt Fotos von Texten / Gedichten auf. Mittlerweile sind einige der Dichter/innen schon bekannt und berühmt geworden.

„Rupi Kaur ist die wohl erfolgreichste Instagram-Poetin, ihr englischer Gedichtband >Milk and Honey< hat sich bereits über eine halbe Million Mal verkauft, vom etablierten Literaturmarkt in den USA unbemerkt.“

mehr Lesen? weiterführende Links: R. Kaur auf Instagram

Fuck you, Silicon Valley!

Zeit zum Entdecken: „Wie kann es sein, dass niemand dem Valley und seiner Aufgeblasenheit widerspricht? Wieso ist der Diskurs dermaßen devot?
Die IT-Bosse aus Kalifornien werden als Weltverbesserer gefeiert. Dabei sind ihre Visionen selbstverliebt, antidemokratisch und bestenfalls naiv, sagt ZEIT-Redakteur Alard von Kittlitz.“
(Die Zeit N°5, 26.1.2017)

Leo: ein breiträumiger Artikel, aus dem eher Neid, Schwarzmalerei und Unverständnis quillt. Der kritische Autor nimmt oder will nicht zur Kenntnis nehmen, dass nahezu die gesamte Innovationsmaschinerie der digitalen Revolution eben genau dort erfunden wird und von diesem kleinen Fleck erfolgreich weltumfassend, -beherrschend sich ausbreitet. Natürlich ist die Frage zu stellen, wo und wann sich denn eine europäische, deutsche Elite aufschwingt, um den riesigen Vorsprung der Silicon Valley Firmen zu verkürzen. Und es ist zu analysieren, worin die Unterschiede liegen, aber alles ohne die Erfolgreichen des kalifornischen Tals zu verunglimpfen.
Eine neutralere Sicht über das Tal und Ihre Visionäre und den Versuch, die anzuerkennenden Unterschiede herauszuarbeiten liefert Christoph Keese mit seinem Buch „Silicon Valley“ Was aus dem mächtigsten Tal auf uns zukommt.

mehr Lesen? weiterführende Links: Christoph Keese: „Silicon Valley

 

Verstehst du, was ich will? Besser als du glaubst.

Wissen: „Bald sollen alle möglichen Geräte auf Zuruf reagieren. Warum ständig horchende, natürlich sprechende Maschinen in unseren Alltag einziehen.“
(Die Zeit, N° 5, 26.1.2017)

Leo: Die Spracherkennung durch Computerprogramme hat Riesenfortschritte gemacht und beschert uns nun viele digitale Assistenten (meist mit weiblicher Stimme), die uns im Alltag begleiten. Sie haben vielfach ihr bisheriges „Zuhause“, PC, Tablett verlassen und gesellen sich mit eigenständigem Corpus zur Familie ins Heim. Sie hören ständig zu, lernen von unseren Unterhaltungen und sind allzeit bereit für Kommunikation mit uns oder um Fragen zu beantworten.Einige sind auch für spezielle Aufgaben gerüstet: als Babysitter, Schreibtischbegleiter oder digitaler Beifahrer.

mehr Lesen? weiterführende Links: Alexa Echo Amazon) wird zusehends schlauer

An der digitalen Leine

Feuilleton: „Mit der Datenbrille ins Museum: Was passiert, wenn Künstler den virtuellen Raum erobern? Eine erste Ausstellung zur neuen Kunstform in Basel.“

(Die Zeit, N°5, 26.01.2017)

Leo: Detailreicher Bericht über eine neuartige Ausstellung in Basel; Künstler experimentieren mit den neuen Ausdrucksmöglichkeiten unter Einsatz von VR Brillen für Besucher.

„Nach den Computer Gamern tauchen nun auch Künstler hinab in virtuelle Welten und nehmen uns mit.“

mehr Lesen? weiterführende Links: Haus der elektronischen Künste, Basel (HEK)