Die Digitalisierung kommt auf leisen Sohlen, aber mit immenser Wucht!

Was für ein Fischzug in der ersten Woche! Ich bin richtig überwältigt, was in meinem Filter  des Hamburger Abendblattes, Der Zeit und den TV-Nachrichten in dieser ersten Woche des Jahres 2017 „hängen blieb“! Diese fokussierte Zusammenfassung wirkt wie ein Brennglas, zeigt die ganze Wucht und Geschwindigkeit , wie die digitale Welt in alle Bereiche unseres Alltags einzieht, uns verändert, unser Leben bereichert, aber auch bedroht. Ich bekomme auch eine Ahnung, welche Flutwelle an Nachrichten, Neuem, verrückt und brilliant, über mich schwappen würde, wenn ich meinen Filter direkt im Netz auswerfen würde. Auch spüre ich, was es heißt, wenn sich Entwicklungen exponentiell verhalten. Allein das Thema VR-Brille: Vor wenigen Monaten hatte ich erstmalig Gelegenheit eine VR-Brille auszuprobieren und virtuelle Welten zu betreten, machte dann weitere Tests auf der Frankfurter Buchmesse und berichtete einem Freund während eines Urlaubsaufenthaltes von meinen Nutzungsvisionen dieser visuellen Erweiterung. Meist wurde ich insgeheim belächelt.
Alles erscheint bereits realisiert bzw. in der Endstufe der Entwicklung.

Bin gespannt auf die nächsten Wochen.

Leonardo

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Woche 1-2017:


  • „Bleibt Trump Putins Freund?“

Cyberkrieg der neuen Art: US Geheimdienste sind sich sicher: Russland hat die US-Wahlen entscheidend durch Meinungsbeeinflussung manipuliert. Droht ähnliches für die deutschen Wahlen in 2017?

HA-Reporter besuchten das neue Kabinendefinitionszentrum (CDC) bei Airbus in Finkenwerder. Kaufwillige Interessenten können sich  in großangelegten, modernen Räumlichkeiten ihre Wunschflugzeuge mit tausenden Ausstattungsdetails als Computermodell zusammenstellen. Die getroffenen Auswahl wird auf USB-Stick festgehalten, in einen VR (Virtual Reality)-Film umgesetzt und dann können die Kunden mit aufgesetzter VR-Brille durch ihr ausgesuchtes Flugzeug wandern.
Airbus will Millionen bis 2018 in die Erweiterung des CDC’s stecken. Virtuelle Realität und ihre Schnittstellen, die VR-Brille, verlassen die Nerd- und Spiele- Nutzung und betreten unseren Alltag.

Good or bad News??

  • VR (virtuell reality)-Brillen-Einsatz bei Spektakel der Elbphilharmonie-Eröffnung.

Eine imposante Lichtinszenierung an den beiden Eröffnungstagen wird für Furore sorgen. Die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt hat ein Computerprogramm entwickelt, das die In der Philharmonie gespielte Musik in Licht und Farbe umsetzt und auf der Außenfassade zum leuchten bringt. So können Zuschauer von Barkassen aus (geplant sind Sonderfahrten) und von vielen Aussichtspunkten das Großereignis visuell genießen. Für die Zuhausgebliebenen: der YouTube-Kanal der Elbphilharmonie wird einen 360° Lifestream anbieten, der mit VR-Brillen ein besonderes Erlebnis verspricht. Google-Cardboards (VR-Brillen) werden kostenlos verteilt im Elbphilharmonie-Besucherzentrum und im Elbphilharmonie-Kulturcafé.

  • „Neuerfindung des Autos“

Bei der CES-Technik Messe in Las Vegas werden die Autos der nahen Zukunft vorgestellt:
Fiat Chryslers Portal und Faradays Future mit über 1000 PS, in 2,9 sec auf 100, völlig autonom fahrend. Damit soll nicht nur TESLA, nein die ganze Autoindustrie überholt werden.

  • „Spiele-App sammelt Daten für Demenzforschung“

Sea Hero Quest, ein ganz normales, erfolgreiches Spiel wird (nach Zustimmung) zum wissenschaftlichen Datensammler.

  • „Die Digitalisierung trifft jeden Job“

In größerem Artikel beschreibt das HA die Auswirkungen dieser Wandlung. Und wieder taucht die VR-Brille, sogar im Bild auf, als Unterstützung für den Faciltiy Manager (früher: Hausmeister), der mit ihr durchs Gebäude gehen kann.
Dennoch glauben 90% bei  einer Umfrage Befragten nicht, dass ihr Arbeitsplatz durch Computer oder Algorithmen bedroht sind.
(„Hamburger Abendblatt“,  07. Januar 2017)


  • „Dobrindt plant ein Ticket für alle Städte“

In Hamburg wurde die elektronische Chipkarte (E-Ticket) für den Nahverkehr eingeführt. Verkehrsminister Dobrindt plant Vernetzung der großen Städte, um E-Ticket überregional zu nutzen. … Hm…, Herr Dobrindt, ist das Thema nicht schon aus den Startlöchern und weiter als gedacht? Siehe (((eTicket Deutschland.

  • „Kostenlos am Hamburger Flughafen im Internet surfen“

Bereits zum Jahreswechsel eingeführt: Passagiere (in 2016 neuer Rekord: 16’7 Mio Fluggäste) und Besucher können sich jetzt kostenlos und rund um die Uhr und zeitlich unbegrenzt im gesamten Flughafen ins WLAN-Netz einloggen und unter dem Namen „HAM Airport Free Wifi“ im Internet surfen

  • „Bitcoin kostet mehr als 1000 Euro“

Digitale Währung erreicht Rekordwert. Rund 6000 Geschäfte akzeptieren das Geld. In Deutschland soll es mehr als 100 Akzeptanzstellen geben.

  • „Leipziger Buchmesse lobt Preis für Liebesroman aus (3.000 Euro)“

Der Indie Autor (Self-Publisher) Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr im Genre Liebesromane vergeben.

  • „Diese Technik rollt 2017 auf uns zu“

Großer Bericht im HA von der Messe CES, der größten und wichtigsten Messe zur Elektronikwelt der Zukunft in Las Vegas. Autonome Autos, Sprachassistenten und andere smarte Besonderheiten. Auch das ZDF bot Erstaunenswertes.
Aufgeschreckt bei dem kurzen ZDF-Bericht in HEUTE+ wurde ich durch die Kurzsequenz über HiMirror: im ersten Moment dachte ich, dass die Thriller-Fantastie von Karl Olsbergs aktuellem Buch „Mirror“ nur Monate nach Erscheinen bereits Wirklichkeit geworden ist. Olsbergs Mirror ist ein um einige Funktionen erweiterter elektronischer Begleiter (Handy+), der als intelligenter Alleskönner und Helfer fungiert, über eine eigene Cloud mit den Mirror-Kollegen vernetzt ist und damit zur Superintelligenz wird. Die Tragik dabei: das alte philosophische Problem „Wie reagiert man, wenn mehrere Personen gefährdet sind und diese Gefahr nur abwendbar ist, wenn man einen einzelnen „opfern“ muss, löst Olsbergs Mirror auf seine Weise: er entscheidet sich in solchen Situationen gegen seinen Herrn und Meister und vergisst die
3 Grundgesetze für Roboter, die Isaac Asimov schon 1942 aufgestellt hat.
Doch der CES HiMirror ist noch nicht so weit, aber nahe dran: es ist ein intelligenter, elektronischer Spiegel, der einen (Zielpersonen sind zunächst die Damen) beim Hineinsehen erkennt und Schönheitsratschläge und Body-/ Fitness-Ratschläge (Gewichtsmessungen werden durch die vernetzte Waage übermittelt) erteilt, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn diese HiMirrors nun noch vernetzt werden würden, was sicher das kleinste Problem ist, dann könnte endlich die mehr als 200 Jahre (1812) alte Frage der Grimms geklärt werden: »Spieglein, Spieglein an der Wand, / Wer ist die Schönste im ganzen Land?«

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Die ersten Preisträger dieses Awards sind die Lochmann-Zwillinge, sie sind die gefragtesten YouTuber Deutschlands. (20 Millionen Mal im Monat geklickt!)

  • Stephen Hawking feiert seinen  75. Geburtstag

Das Genie gehört zu den Warnern vor superintelligenten Robotern und ist Mitunterzeichner des offenen Ächtungs-Briefes im Netz.
(„Hamburger Abendblatt“,  06. Januar 2017)


  • „Lahmes Internet hat auch Vorteile“

Fremdenverkehrsunternehmen in Niedersachsen werben, kein WLAN zu haben und versprechen damit entspannteren Urlaub.

  • Server schmierten ab

Kurz nach Start des Online Verkaufs der letzten Konzertkarten für die Elbphilharmonie brachen die Server vom Ansturm zusammen.
(„Hamburger Abendblatt“,  05. Januar 2017)


  • „Uhren sind moderne Diktatoren“

Zweiseitiges großes Interview in der „ZEIT“mit Zeitforscher, -berater Karlheinz Geißler.
Geißler führt den steigenden Zeitdruck, den anwachsenden Verlust unseres natürlichen Zeitrhythmusses auf die modernen Zeitläufte und unser Verhalten darin zurück.
Das Problem liegt darin, dass der Mensch so viel Freiheit, wie er sie heute über die Zeit hat, nicht ertragen kann. Wir klauen uns selbst die Zeit; wir sind die grauen Herren, die in Michael Endes Roman Momo die Zeit stehlen.

  • „Gefragte Schattenwährung“

Höhenflug des digitalen Geldes BITCOIN. 996 Euro kostet ein BITCOIN.

  • Co-Elternschaft heißt der neueste Trend der Familienplanung per Internet

In Online-Portalen finden sich Paare zusammen, die ohne Sex, Familie und Liebesglück Kinder zeugen  und getrennt lebend, gemeinsam aufziehen wollen. Neue, bisher nicht gekannte soziale Bindungen und Partnerformen bilden sich heraus. In den USA und Großbritannien florieren diese Portale bereits. Erste Ratgeber in Buchform sind erschienen.

  • „Das Dorf als Utopie“

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt will die Landflucht stoppen und die Bauern zurück zu ihren Höfen holen. Helfen soll die Digitalisierung, die ihnen den Weg zu neuen Kunden erschließen soll.

  • „Als die Maschinen träumen lernten“

In einem vorsichtig sarkastisch, ironischem Artikel entlarvt der ZEIT-Autor den Hype der Selbstmessgeräte. Nachdem sich nun zu den Körperfunktions- und Fitnessmessbändern in zunehmendem Maße think-tracker dazugesellen, die das Gehirn und seine Denkeffizienz aufzeichnen sollen, hält er Lösungen parat, die bei festgestellten Defiziten zur Effizienzsteigerung führen könnten: Alle vergeudeten Muße- und Trödelzeiten sollten an den begleitenden Roboter ausgelagert, übergeben werden. Der sollte einem das Fantasieren, Herumtrödeln abnehmen. Zu dieser Entwicklung gibt es ein literarisches Vorbild: Douglas Adams: Der Elektrische Mönch. Hier übernimmt die Maschine das Glauben, das für den Menschen immer beschwerlicher und zeitraubend wird. Ein Märchen? oder könnte das für die Zukunft denkbar sein?

  • Nostalgischer ganzseitiger Artikel über eine der letzten Telefonzellen in Hamburg.
    („Die ZEIT“,  05. Januar 2017)

Ist Estland führend im Digitalisierungsstatus der Bevölkerung  und des Staates? Jedenfalls setzen sie den gleichen Transportroboter bereits in großem Stile ein, der zur Zeit in Hamburg erst pilotmäßig bei Hermes erprobt wird.
(Bei den „Heute Nachrichten“ aufgeschnappt, 05.Januar 2017)


  • „Intel wird Partner von BMW, Daimler und Audi“

Die drei Autobauer hatten gemeinsam den Navigationskartenspezialisten HERE von Nokia übernommen.

  • „Mieses Geschäft mit Tierbabys im Netz!“

Haustiere werden wie Gegenstände bei Facebook und Ebay gehandelt.

2016 führend Adobe und Microsoft.

  • „Neue Software für Telefonkonferenz am Steuer“

Volvo integriert Skype for Business App in ihren Fahrzeugen.

  • „Sicherste Airline kommt aus China“

In dem Bericht des HA wird u.a. darauf hingewiesen, dass Hackerangriffe auf Flugzeugsysteme eine neue mögliche Bedrohung darstellen.
(„Hamburger Abendblatt“,  04. Januar 2017)


  • „BKA stellt nach Cyberangriff Strafanzeige“

Nach Berlinanschlag wurde das Hinweisportal des BKA für 2 Stunden mittels einer DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) außer Gefecht gesetzt.

  • „Wenn Roboter für uns Steuern zahlen …“

In einem großen Interview mit Henning Vöpel, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts HWWI, über die zukünftige Arbeitswelt, werden u.a. Roboter-Besteuerung als positive mögliche Entwicklung dargestellt.

  • „Die smarte Weltrevolution“

Zehnjährige Geburtstagsfeier des IPhone. Wirklich erst 10 Jahre?

  • Intelligente Kopierer:

In einer Glosse berichtet Gerd Spiekermann von seinem vergeblichem Versuch, Geldscheine zu kopieren. Dies gelingt nicht, da die Kopiermaschinen Geldscheine erkennen und den Dienst verweigern.

Jeder kann heute ohne großen Aufwand sich einem Millionenpublikum präsentieren, bekannt, ja berühmt oder Trendsetter werden.
(„Hamburger Abendblatt“,  03. Januar 2017)


  • „Es gibt Versuche, die Bürger zu manipulieren“

titelte das Hamburger Abendblatt (HA) ein Interview mit Bundeswahlleiter Dieter Sarreither über die Gefahr von Hackerangriffen im Wahljahr 2017. In einer Randnotiz wurden auch entsprechende Mahnungen des Innenministers Thomas de Maizière abgedruckt. Relevant hierzu, unbedingt den jüngst erschienenen Artikel im schweizerischen „Das Magazin“ lesen! Neu aufkommende „Wissenschaftszweige“ wie Psychometrie bzw. Psychografie, ermöglicht durch BIG DATA im Zusammenspiel mit rasanter Algorithmisierung unseres Lebens zeigen ihre Janusköpfigkeit.

  • „Vorsatz -Digital Abschalten“

ist gemäß einer Umfrage der Krankenkasse DAK, so eine Kurznotiz des HA, im Steigen und erreichte 20% in 2015.

Neue technologische Entwicklungen bringen vielfältige und rasante, evolutionäre Veränderungen in unseren Alltag und Arbeitswelt. China arbeitet daran, Privatleute mit entsprechenden Raumschiffen in die Lüfte zu bringen. (Siehe erneut Film „Das fünfte Element“, übrigens ausgestrahlt am 6.1. bei 3Sat um 22:20.
(„Hamburger Abendblatt“,  02. Januar 2017)


 

I, Robot (Isaac Asimov, 2.1.1920*-6.4.1992)

1. Januar 2017

Ganz bewußt starte ich mit der letzten Woche des Jahres 2016, da  in der „ZEIT“ Nr. 1, vom 29.1.2016 überwältigend viele Themenbereiche behandelt wurden:

Den ganzen Wirtschaftsteil auf den Seiten 23 bis 34 beherrschte ein Zentralthema: Roboter und ihr vielfältiger Einsatz, eine Art Bestandsaufnahme.

12 umfangreiche Kapitel schilderten detailreich die Schwerpunkte:

  1. Kollaborativer Roboter in der Industrie, als freilaufender Mitarbeiter, Teammitglied. Jobkiller? 1,4 Millionen sind schon weltweit in den unterschied-lichsten Fabriken im Einsatz. Baxter ist einer dieser neuen Kollegen (Co-Bots), entwickelt von Rodney Brooks in dem erfolgreichen Start-Up Rethinkrobotics.
  2. Roboter als Haushaltshilfe für Rasenmähen, Staubsaugen, Fensterputzen, etc. Der Internationale Verband der Robotik-Industrie (IFR) rechnet bis Ende 2019 mit mehr als 31 Millionen Geräten in Gebrauch, der Umsatz soll 40 Milliarden überschritten haben.
  3. Weiterentwickelte Drohnen sollen bald zu Lufttaxis werden. Chinesische, aber auch deutsche Entwicklungsfirmen (Volocopter) arbeiten verstärkt und mit staatlicher Förderung daran. Wer „Das fünfte Element“ gesehen hat, hat die Bilder noch im Kopf von dem überfüllten Luftraumverkehr.
  4. Kampfroboter, die das Kriegführen „erleichtern“. Noch scheuen alle Staaten, die Entwicklung von autonom entscheidenden Kampfmaschinen. Wie lange noch? Ferngesteuert sind sie aber schon vielfach in der Erprobung. Renommierte Wissenschaftler warnen aufgeschreckt vor der pervertierter Kopplung von künstlicher Intelligenz und autonomen Kampfrobotern. In einem offenen Internet-Brief, gestartet 2015, rufen sie zur weltweiten Ächtung auf. Lediglich lächerliche 20.800, das sind 0,00028% der Weltbevölkerung (7,4 Milliarden) haben bis dato unterschrieben und bezeugen, dass sie diese Entwicklung fürchten, da sie massiv mit der Vernichtung der Menschheit droht. Die Liste der Unterschriftsleistenden enthält viele unserer weltweit Highpotentials und angesehensten Genies (Stephen Hawking, Elon Musk, Lisa Randall, Steve Wozniak, und viele andere). Ich bitte alle Leser, diesen offenen Ächtungsbrief zu unterzeichnen. Das Thema gehört für mich zu den TOP 5 Bedrohungen der Menschheit und ihres Fortbestandes.
  5. Roboter als Verkaufsberater. Im Ingolstadter Saturn ist Verkaufshelfer „Paul“ im Einsatz. Ein Zeitreporter hat ihn getestet und in Alltagsgespräche verwickelt.
  6. Roboter als digitale Chirurgen sind bereits aktiv im Einsatz. Gesteuert vom Mensch an einem Schaltpult über Joystick ähnliche Hebel; nicht am Patienten, sondern in einer Nische auf der Seite sitzend. In der Hamburger Martiniklinik ist „Dr. Da Vinci“ im Einsatz.
  7. Pflegeroboter bringen Pflegepatienten Nähe, Wärme und Hilfe und beheben den Pflegenotstand. Japan ist führend darin.
  8. Nanoroboter bringen zielgenau, zellgenau Medikamente in den Körper von Kranken. Die neuesten Versionen können sich selbständig bewegen. Am Max Planck Institute for Intelligent Systems in Stuttgart dringt Professor Peer Fischer mit seiner Forschungsgruppe tief in diese Nanowelt ein.
  9. Ball (Fussball) spielende Roboter, entwickelt in Forschungslabors tragen Matches und Meisterschaften aus. Große Fangruppen haben sich bereits für diese alternative Bundesliga gebildet.
  10. Transportroboter bringen uns bald die Pakete ins Haus. Hermes unternimmt aktuell einen Projektversuch in Hamburg mit einem Kurier-Roboter. Briefträger und Paketkuriere gehören bald der Vergangenheit an.
  11. Durchleben Roboter eine Evolution wie wir? Hat der Roboter Persönlichkeit, Bewusstsein, Intelligenz? Kann er sie entwickeln? Der Philosophenstreit aktueller denn je. Folgt nach dem Anthropozän möglicherweise ein Robozän? Nähern wir uns einer vielfach vermuteten, befürchteten technischen Singularität? Die Expertendiskussionen über die Robotik, einer Theorie über Roboter und ihrer Beziehung zu den Menschen hat gerade erst begonnen.
  12. Roboter können wie Freunde sein. Wie unsere Kinder mit Robotern umgehen, sie programmieren, sich bedienen lassen, weist uns einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft: Roboter als treuen Gefährten, so wünschen ihn sich unsere Kinder.

Aber auch anderes Interessantes aus den digitalen Welten fand sich in dieser Zeit-Ausgabe:

(„DIE ZEIT“, N° 1, 29. Dezember 2016)