Archiv der Kategorie: Allgemeines

2.1.2018: Isaac Asimov wurde vor 98 Jahren geboren

Leonardo: Ehe der 2. Januar zu Ende geht, möchte ich noch an den heutigen 98.Geburtstag des großen russisch, amerikanischen Schriftsteller Isaac Asimov hinweisen.

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Er schrieb nicht nur überdurchschnittlich viele Science Fiction Erzählungen und Romane, von denen die meisten in die ewigen Bestsellerlisten wanderten, sondern auch studierter Chemiker hochgescheite populärwissenschaftliche Sachbücher und spannende kulturliterarische Essaies; so z. B. eine zweibändige,  sehr empfehlenswerte Arbeit über Shakespeare und sein Werk. Die Erstausgaben vieler seiner Bücher sind auch antiquarisch sehr gesucht und hoch bepreist.

Viele SF-Erzählungen behandeln das Eindringen von Robotern in unseren Alltag mit allen einhergehenden Drohungen und Gefahren. Asimov erfand und legte in diesen Geschichten seine berühmt gewordenen Robotergesetze nieder, die sich bis heute in unsere moderne Robotik-Welt gehalten haben, und deren Umsetzung und Beachtung als philosophische und praktische Herausforderung gilt.

Viele heutige, bekannte Persönlichkeiten, Wissenschaftler nennen immer wieder Asimov als Quelle und Ideengeber, sehr oft beziehen sie sich auf Asimovs großen „Foundation-Zyklus“.

Vor einem Jahr hatte ich auf diesem Blog bereits über Asimov berichtet.

Leonardo

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Am Neujahrstag 2018 an historischer Stätte

Leonardo: Nach familiär verbrachter Silvesterfeier im Allgäu traten wir heute mit dem ICE die Rückreise nach Hause an. Die überaus lange Strecke München-Hamburg führte dabei auch über die „Audi“-Stadt Ingolstadt. Und diese Sttadt gibt heute Anlass an ein grandioses Jubiläum zu erinnern:

Vor 200 Jahren wurde ein Roman veröffentlicht, der ein neues Genre begründete, zu einer der bekanntesten Werke der Literaturgeschichte wurde, unzählige Verfilmungen, Übersetzungen und Neuauflagen erfuhr, und letztendlich beispielgebend ist für unsere modernen Anstrengungen, einen künstlichen Menschen zu erschaffen:

Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ wurde am 1.1.1818 erstmals anonym veröffentlicht.

und was hat das mit Ingolstadt zu tun? Nun, der Hauptschauplatz dieses Briefromanes ist die damals als berühmt geltende Ingolstädter Universität, an der der junge Schweizer Dr. Frankenstein seinen künstlichen Menschen erschuf.

Es lohnt sich sehr die Entstehungsgeschichte des Romans, die für sich schon abenteuerlich ist, hier nachzulesen.

Oder den Roman selbst wiederzulesen bzw. erstmals zu verschlingen, denn er hat auch nach 200 Jahren nichts an Spannung und Attraktion verloren. Und die im Roman aufgeworfenen philosophischen Fragestellungen „Wieweit darf der Mensch in seinem Schaffen gehen?“ „Gibt es tabubelegte Grenzen für sein Tun?“ könnte aktueller bei unserer „Schönen Neuen Welt-Entwicklung“ nicht sein.

Auf das Buch habe ich bereits im Blogbeitrag vom 30. Oktober hingewiesen.

Leonardo

Frankenstein - 1

Ein gutes und spannendes Neues Jahr 2018 allen Interessierten an der „Schönen Neuen Welt“!

Leonardo: Ich wünsche allen Lesern und Freunden des Blogs Endspiel: Filter Lesung herzlich ein gutes Neues Jahr 2018 mit vielen neuen Erkenntnissen, Wunscherfüllungen und abwechslungsreichen Momenten!

Ich werde meine Blogthemen weiterführen mit geänderten Akzentuierungen aufgrund der Erfahrungen aus 2017. So möchte ich zum Beispiel vermehrt Nachrichten mit positiven Inhalten/ Wirkungen aufgreifen, um steigenden Ängsten im Zusammenhang mit dem Wandel unserer Welt zu begegnen und um zu zeigen, dass die Schöne Neue Welt durchaus sich zu einer schönen, wunderbaren Welt wandeln kann.
Auch sollen die literarischen Begleitthemen mehr Raum finden -wie ja auch ursprünglich geplant.

In der Vorausschau auf 2018 sehe ich im Moment zwei Schwerpunkte, die uns die größten und disruptivsten Wandlungen im neuen Jahr bringen werden:

  1. Die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz mit all ihren Facetten.
    Eine ähnliche Voraussage machen viele Magazine und Publikationen, u.a. zum Beispiel auch Spektrum der Wissenschaft, das in ihrer aktuellen Januarausgabe von 2018 titelt: „Triumph der KI- Wie neuronale Netze die künstliche Intelligenz revolutionieren.
  2. Stichwort BLOCKCHAIN: die „Neuorganisation“ aller Internetvorgänge und auch unserer Offline-Welt verspricht eine Renovierung zum Guten, Sicheren, zur Rückgewinnung verlorenen Vertrauens, zum völligen Wandel unserer bekannten Welt. Bisher hatte ich das Thema auf meinem Blog sträflich vernachlässigt, bis ich durch die Schlagzeilen über Bitcoin und den sagenhaften Aufstieg der vielen neuen, virtuellen Währungsysteme auf diese revolutionären Wandlungen durch die  dahinter stehende Blockchainsystematik aufmerksam wurde. Zugegeben, ich habe auch noch nicht alle Details, Hintergründe und möglichen Auswirkungen durchdrungen/ verstanden, aber dass da etwas Großes, Umwälzendes auf uns zurollt, ist mehr als zu spüren und gehört unbedingt zu den Themen der „Schönen Neuen Welt“. Werde daher einen eigenen Blog-Menuepunkt einführen.
    Das Technik-Magazin „t3n widmet in ihrer aktuellen Ausgabe ihre Titelstory dem Thema Bitcoin und Blockchain: „Neuer Flow für unsere Wirtschaft: Die goldene Ara der BLOCKCHAIN hat begonnen.

Es bedarf sicher keiner großen Weissagungskraft: KI und BLOCKCHAIN werden dominierende Themen in 2018 auf meinem Blog  über die Schöne Neue Welt werden.

 

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2018 wird noch umwälzender als 2017!

Leonardo

Ein Jahr „Endspiel: Filter Lesung“ Kleine Rückschau auf 2017

Ein Jahr füttere ich nun diesen Blog mit aufgelesenen und erfahrenen Nachrichten aus unserer „Schönen Neuen Welt„, weise die Leser auf immense Entwicklungen hin, denen wir alle ausgesetzt sind, und die sich in unserem Alltag breit machen. Es sind über 300 Artikelbeiträge zusammengekommen, trotzdem ich den Filter stetig verstärkte und mich auf die WOW!-Nachrichten zu beschränken versuchte. Über 3600 Aufrufe des Blogs meldet mir meine Mitschreibstatistik. Gemessen an anderen Blogs ist das sicher noch steigerungssfähig, aber ich bin mit der erreichten Aufmerksamkeit ganz zufrieden, bedenkt man, dass ich mit ziemlichem „Kaltstart“ begann, was mein Blogschreiben-KnowHow betrifft.

Welche Thematik war für mich der Schwerpunkt des Jahres 2017? Eindeutig die umfassenden Felder rund um KI, die künstliche Intelligenz, die den erwarteten, exponentiellen Wachstumsschub erhielt und auf nahezu alle anderen Gebiete wie Robotik oder Gentechnik ausstrahlte, ja als Attraktor wirkte.

Diese Wahl der Künstlichen Intelligenz zum Thema des Jahres 2017 führt zwangsläufig weiter zu Google und seiner Subfirma „DEEPMIND„, die für mich die Firma des Jahres 2017 repräsentiert. Mit ihren enormen Fortschritten bei Deep Learning, verknüpft mit neuronalen Netzen hat sie die Zeitspanne für die erwartete Singularität in der Zukunft sicher deutlich gekürzt und erweist sich als Motor für die exponentielle Beschleunigung.

Als verblüffender Visionär, Erfinder, Entrepreneur und Vordenker für unser zukünftiges Leben erweist sich für mich eindeutig und konkurrenzlos Elon Musk. Beispiellos was er in 2017 auf so unterschiedlichen Technologiegebieten wie Mobilität, Energie, Weltraumfahrt, etc. geleistet hat und wie er uns in die Zukunft kickt. Als (meine) Person des Jahres 2017 wird er zweifelsohne 2018 noch mehr von sich Reden machen und beeinflussen.

Vielleicht blättert der Leser nochmal im Blog zurück zu den ersten Beiträgen im Januar 2017, liest erinnernd den einen oder anderen Beitrag nochmal nach um seine Wahl zu treffen über die Nachricht, die Firma oder die Person, die den größten Eindruck bei ihm hinterlassen hat. Möglicherweise kommt er zu anderen Ergebnissen. Über Zuschriften, Rückmeldungen auch allgemein über den Blog Endspiel: Filterlesung würde ich mich freuen.

Leonardo

Kurz vor Jahresschluss startete ein zweiter Blog von Leonardo

Kurz vor Jahresende habe ich am 12. Dezember 2017 einen zweiten Blog ganz anderer Art begonnen:

Es ist ein kulturliterarisches Protokoll über ein „Buchprojekt“, das ich am 12.12.2017 in Gang gesetzt habe. Diese neue Webseite wird ein gedrucktes Buchexemplar der Schachnovelle von Stefan Zweig, einem der größten Schriftsteller 20. Jahrhunderts, auf einer Reise um die Welt begleiten. Anläßlich des 75-jährigen Jubiläums der Erstausgabe der Schachnovelle in 2017 habe ich ein gebundenes gedrucktes Exemplar „alleine auf Reisen geschickt„. Die zu bereisenden Soll-Zwischenziele sind örtlich die Lebensstationen von Stefan Zweig. Die Menschen, auf die das Buch treffen wird, werden wahrscheinlich alle „enge Freunde von Stefan Zweig  und der Schachnovelle “ sein.

Wer diese abenteuerliche Buchreise mitverfolgen möchte, ist herzlich zur Blog-Lektüre in 2018 eingeladen: Die Schachnovellenreise.

Zusätzlich zu dem fortlaufenden Reisebericht werden auf dem Blog viele Details und Artikel zu Stefan Zweig, zur Schachnovelle und auch zum Schachspiel erscheinen. Der offene und noch unbekannte Reiseablauf verspricht viele spannende Momente in 2018.

Leonardo

 

Google zum Dritten: Google etabliert Print-Magazin

Ausgerechnet Google zeigt sich wiederholt mit eigenem gedruckten Public Relation Magazin, in dem sich nicht Artikel finden, die rein digitale Themen zum Inhalt haben, sondern auch auf soziale und Alltagsthemen abzielen. Google möchte sich offenbar auch zum Begleiter ausserhalb des Internets entwickeln. Verbreitet wird dieses kostenfreie Magazin in großer Auflage zum Beispiel als Beigabe der Zeit.

Ich bin gespannt, ob dies eine Dauereinrichtung wird oder ob dies Testexemplare zur Verbesserung des Firmenimages sind.

Leonardo

Google zum Zweiten: Googles Sprachenübersetzer wird immer perfekter

Die KI (künstliche Intelligenz) von Googles Übersetzungsdienst lernt und verbessert seine Sprachen selbst. Dahinter steht ein neuronales Netz und Tiefes Lernen. 103 Sprachpaare werden beherrscht. Die Übersetzungsqualität und -geschwindigkeit steigt von Tag zu Tag. Die erweiterten Anwendungsmöglichkeiten sind enorm und fließen in unseren Alltag ein. So lässt sich z. B. ein Telefongespräch zwischen einem deutsch sprechenden und einem chinesischen Partner life und nahezu verzögerungsfrei übersetzen. Ganze websites können sekundenschnell in jede dieser Sprachen übersetzt werden. Für WordPress Blogs gibt es ein verfügbares, leicht integrierbares Widget (= kleine Hilfsprogramme, die spezielle Interaktionen ermöglichen), das den Google Translater für den Web Blog bereitstellt. Mit einem Knopfdruck kann der Leser den kompletten Blogtext in seine Wunschsprache übersetzen lassen. Welch ein wunderbarer Fortschritt gegenüber der früheren notwendigen Mühe, um Webseiten mehrsprachig anzubieten. Ich habe dieses Widget hier auf meinem Filter Lesungs Blog eingebaut. Der Leser möge es gerne testen.

Mit wachsender Übersetzungskunst der KI wächst auch das „Verstehen“ des Inhaltes! Und noch was Kribbelndes haben die Google Entwickler verlautbart: sie vermuten, ihr Übersetzungssystem entwickelt intern eine eigene Universalsprache zur Effizienzsteigerung der multilingualen Übersetzungen.

Mehr lesen? Heise online

Erfreulicherweise zeigen sich selbstbewusste europäische Start-ups, die den Übersetzer-Giganten Google und Microsoft durchaus eine Wettbewerbs-Stirn bieten wollen, so ein Kölner Unternehmen mit DeepL.

Siehe Technology Review und DeepL

Leonardo