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Algorithmen erkennen Schwule an ihren Gesichtern. Algorithmen zeigen uns mögliche Gesichter allein aus der eingelesenen Gen-Sequenz.

Das Zusammenführen cleverer Algorithmen mit Mustererkennung, Deep Learning, Big Data und Fortschritten in der Gentechnik führt zu immer erstaunlicheren Ergebnissen und Erkenntnissen.
Stärker aufgeschreckt haben mich zwei heiße Meldungen der letzten Zeit:
1. Angeblich konnte eine spezialisierte künstliche Intelligenz mit signifikanter Trefferquote die sexuelle Disposition von Personen anhand ihrer Porträts erkennen.

mehr Lesen? weiterführende links:  

Software erkennt Homosexualität am Gesicht (BR)

Auch der „umgekehrte“ Weg ist machbar: aus den Genen lässt sich das sichtbare Gesicht „auslesen“ und darstellen.  Der renommierte Gen-Experte Craig Venter, einer der führenden Leute im Human Genom- Projekt hat mit Kollegen ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht, dass diesen Durchbruch beschreibt: sie behaupten, dass ihr Algorithmus in der Lage ist, jemanden aus den Genen heraus zu identifizieren, ja selbst ein Bild (Gesicht) zu generieren, wie die Person aussieht, die diese Gene besitzt.

Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten in der Verbrechensbekämpfung: Aus einer an einem Tatort zurückgelassenem DNA-Spur könnte ein Fahndungsfoto generiert werden. Aber auch die möglichen negativen Seiten sind sehr erschreckend.

Diese Veröffentlichung wird in der Wissenschaft noch sehr kontrovers diskutiert.

mehr Lesen? weiterführende links:  Craig Venters Veröffentlichung

Leonardo

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Wenn Computer zu Ärzten werden

Wissen: „Die Medizin steht vor einer digitalen Revolution. Das ist gut für den Patienten, sagt Experte Jörg Debatin – vorausgesetzt die Daten sind sicher…. Digitalisierung und BIG DATA werden eine Patienten-Individuelle Medizin ermöglichen… mit KI bestückte Maschinen werden in der Lage sein, einen Wissensstand zu erreichen, der dem Menschen nie möglich sein wird. Diagnostik, Mustererkennung und Heilung auf molekularer und genetischer Basis werden revolutionär weiterentwickelt…
(HA, 14.2.2017)

Leo: Dieser umfangreiche Artikel des Abendblattes zeigt, dass die Vision der technologischen Singularität mit einem ihrer großen Standbeine (Gentechnik/Biotechnik/Medizin -siehe auch meine neue Kategorienstruktur) sich bei den Fachleuten etabliert, und sie tatkräftig an der Umsetzung der Vision mitzuarbeiten beginnen.

mehr Lesen? weiterführende Links: Berliner MoPo

Von Science-Fiction zum Geschäftsmodell

ZEIT: Reception Davos 2017 -Artificial Intelligence Und Big Data (Anzeige):
„Wie künstliche Intelligenz und Big Data die Businesswelt revolutionieren und das Leben auf der Erde für immer verändern.“
(DIE ZEIT / Anzeige: 2.2.2017)

Eine Anzeigen-Nachberichterstattung zu einer Veranstaltung am Rande des Davos-Wirtschaftsgipfels, organisiert durch Convent.de einem Unternehmen der Zeitverlagsgruppe. Professor Jürgen Schmidhuber gab in seinem Vortrag viele Themen, Erkenntnisse und Vorhersagen wieder, die man sehr detaillierter in dem letzten Buch von Ray Kurzweil Menschheit 2.0“ (geschrieben 2005!) lesen kann. Über dieses Buch und die darin vertretenen Thesen wird noch zu sprechen sein. Im Kern geht es um die technologische Singularität. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, wenn die Menschheit eine künstliche Intelligenz geschaffen haben wird, die die Intelligenz der Menschen übertrifft, und dadurch eine nächste Evolutionsstufe erreicht eingeläutet wird. Die Zukunft und das Überleben der Menschheit danach ist offen.

Leo: Conventthema und Vortrag zeigen, dass die Darlegungen und Überzeugungen von Ray Kurzweil u.a. bei der europäischen Intelligenz und den Weltwirtschaftslenkern angekommen ist und ernst genommen wird.

mehr Lesen? weiterführende Links: Singularität